Physio Emotion 2016 © Martina Weidemann - Im Havelblick 20 - 14089 Berlin

Physio Emotion gmbh & Co KG


Freude lebt in einem gesunden Körper!

Fotos Martina WeidemannPreise / Aktuelles


PRAGER PLATZ 6 WIRD GESUNDHEITSSCHMIEDE!


Zum 01.07.2016 haben Frank Weidemann und Edelina Bosse unter der Firmierung „Gesundheitsschmiede - Frank Weidemann & Edelina Bosse GbR“ den Praxisstandort Prager Platz 6 in 10779 Berlin übernommen.


Sie finden Ihre Therapeuten in der Praxis wie gewohnt vor. Hier finden Sie einen Link auf die Webseite der Praxis: www.gesundheitsschmiede-berlin.de


Als fachlicher Leiter der Praxis Gatower Strasse, Osteopath und Chiropraktiker wird Herr Weidemann weiterhin regelmässig und zu festen Terminzeiten in der Praxis Gatower Strasse sein.


Frau Bosse ist als Physiotherapeutin und Osteopathin auch weiterhin in der Gatower Strasse buchbar.


PHYSIO EMOTION PATIENTENINFORMATION - PREISINFORMATION

PRIVAT VERSICHERTE

BEIHILFE VERSICHERTE


Ihre private Krankenversicherung lehnt eine volle Kostenerstattung ab?

 

Wir und andere Physiotherapiepraxen erleben es immer häufiger, dass unseren Patienten eine volle Kostenrückerstattung  unserer Honorarvereinbarung verwehrt wird.

Gründe für die Ablehnung ist in den meisten Fällen eine angeblich überhöhte Honorarforderung.

Hintergrund hierfür ist, dass immer mehr private Krankenversicherer versuchen den zu erstattenden Betrag auf den sog. „Beihilfesatz“ zu reduzieren.

Dieser legt aber nur fest, in wie weit sich ein öffentlicher Dienstherr an den Behandlungskosten für seine Beamten beteiligen muss.

Mit Scheinargumenten versuchen  nun  manche  Krankenkassen   ihren Versicherten weis zu  machen, dieser Beihilfesatz wäre der in Deutschland übliche Preis und insofern, gemäß § 612 BGB, maximal erstattungsfähig.



Das ist nicht richtig!


Zur Erklärung:

Die Beihilfesätze oder genauer: die beihilfefähigen Höchstbeträge sind Obergrenzen für die Erstattung von Heilmittelkosten von beihilfeberechtigten Personen.

Beamte sind in der Regel nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, sondern erhalten einen Teil ihrer Krankenkosten über ihren Arbeitgeber, den Staat, in Form der Beihilfe erstattet. Für die Restkosten existieren in der Regel Zusatzversicherungen.


Die beihilfefähigen Höchstsätze werden von den Innenministern von Bund und Ländern festgesetzt (und sind, nebenbei bemerkt, seit 2004 nicht erhöht worden). Erklärtes Ziel der Innenminister war es auch bei den Beamten eine Eigenbeteiligung, z.B. bei den Heilmittelkosten, abzuverlangen, wie dies ja auch bei den gesetzlich Versicherten verlangt wird.

Zu diesem Thema veröffentlichte der Bundesinnenminister am 07.02.2004 eine offizielle Pressemitteilung mit der Überschrift:



„Keine Extrawurst für Beamte“

 

und führt aus, dass auch die Beamten bei Heilmitteln Zuzahlungen zu leisten hätten.

Damit wird klar, dass die Behauptung der privaten Krankenversicherer, die Beihilfesätze seien die quasi offizielle Preisliste für die Heilmittel in Deutschland, jeder Grundlage entbehrt.


Für Sie als Privatpatient gibt es keine gesetzliche Gebührenordnung für physiotherapeutische Leistungen.

Auch als Beihilfeberechtigter oder Post Beamten Versicherter können Sie in einer Krankengymnastikpraxis nur als Privatpatient behandelt werden.

Leider versuchen uns immer wieder Beihilfeversicherte zu erklären, sie müssten keine Zuzahlung leisten und es wäre nicht akzeptabel eine Eigenbeteiligung zu den Therapiekosten bei zu steuern. Wie bereits erklärt deckt sich diese Auffassung nicht mit den Innenministern, die hier eine Gleichbehandlung vorsehen.


Sollte sich auch Ihre Krankenversicherung weigern die vollen Kosten für Ihre physiotherapeutische Behandlung zu erstatten, so finden Sie hier Musterbriefe mit denen Sie sich gegen ungerechtfertigte Kürzungen wehren können.

Bitte beachten Sie bei der Prüfung Ihrer Krankenkassenabrechnung immer Ihren aktuellen Tarif. Hohe Eigenbeteiligungen oder eine vertraglich festgelegte (Teil-)Erstattung (häufig z.B. nur 75% Erstattung der anfallenden Kosten) gewährt  Ihnen zwar einen monatlich niedrigeren Beitrag, führt aber eben auch dazu, dass Sie nicht die vollen Kosten erstattet bekommen (können) und deshalb, verständlicherweise, eine höhere Selbstbeteiligung haben.


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